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 Betreff des Beitrags: Petition - Entkriminalisierung von Cannabis Konsumenten
BeitragVerfasst: Mo 10. Jan 2011, 16:06 
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Registriert: Mo 10. Jan 2011, 16:03
Beiträge: 2
Wir Bundesbürger brauchen mehr Eigenverantwortung. Dazu brauchen wir allerdings leider den Staat dazu. Da wir in einem „demokratischen“ Staat leben, gibt es etwas, das nennt sich „Petition“. Mit dieser Petition könnte es uns möglich sein, einen Anstoß im Bundestag zu erreichen, eine ernst gemeinte Pro-Cannabis-Diskussion im Bundestag anzuregen und so auch eine Legalisierung von Cannabis zu erreichen.

Ihr braucht euch keine Sorgen machen, dass euch eine Hausdurchsuchung oder ähnliches droht, DENN:

Wer für die Legalisierung von Cannabis ist, MUSS kein Konsument sein !!! Ergo gibt es keinen Anhaltspunkt für einen Tatverdacht.

https://epetitionen.bundestag.de/index. ... wn;start=0

Hier ist das Video auf YouTube vom Deutschen Hanfverband (DHV), in welchem der Initiator der Petition über den Stand der Dinge berichtet:

http://www.youtube.com/watch?v=SELJ56sA ... r_embedded


!!! ZUSAMMEN KÖNNEN WIR ES SCHAFFEN !!!

!!! DIE PETITION KANN NUR NOCH BIS ZUM 26.01.2011 mitgezeichnet werden !!!

!!! SPRECHT AUCH MIT ANDEREN DARÜBER … EGAL OB KONSUMENT ODER NICHT … es ist dabei völlig egal, wie alt der Unterzeichner ist !!!


Hier die einzelnen Forderungen, die diese Petition durchsetzen soll:

1. die "geringen Menge" anzuheben: Die "geringe Menge", bis zu der Verfahren eingestellt werden, sollte deutlich angehoben werden. Mindestens die frühere Regelung aus Schleswig-Holstein, 30 Gramm, wäre sinnvoll.

2. dass die "geringe Menge" bundeseinheitlich im Betäubungsmittelgesetz festgelegt wird, so dass der derzeitige Flickenteppich in Deutschland mit sehr unterschiedlichen Vorschriften, z.B. zu "Wiederholungstätern", durch eine bundeseinheitliche Regelung ersetzt wird. Die Neuregelung sollte dabei so formuliert werden, dass der Besitz dieser Menge zum Eigenverbrauch (kein Handel) nicht mehr strafbar ist, so dass dann die Menge nicht beschlagnahmt werden muss und kein Strafverfahren eröffnet wird.

3. Auch der Anbau weniger Hanfpflanzen zur Selbstversorgung sollte entkriminalisiert werden. Hier gilt es eine Regelung zu finden, die auch nach der Ernte mit der Regelung zur "geringen Menge" im Einklang stehen muss, da der Ertrag für ein ganzes Jahr oft z.B. 30 Gramm übersteigen wird. Das lässt sich eventuell wie in Spanien über die Etablierung von Anbauvereinen bewerkstelligen, die pro erwachsenem Mitglied die erlaubte Zahl an Pflanzen anbauen und die Ernte portionsweise an diese abgeben (Cannabis Social Clubs).

4. die Einführung eines THC-Grenzwertes für den Straßenverkehr analog zu Alkohol, der wissenschaftlich nachvollziehbar ist und einerseits die Verkehrssicherheit gewährleistet und andererseits die Diskriminierung von Hanfkonsumenten im Führerscheinrecht beendet.

5. Schwere Grundrechtseingriffe wie Hausdurchsuchungen oder erkennungsdienstliche Behandlung, die für den Umgang mit schweren Verbrechen gedacht sind, sollten nicht mehr in Zusammenhang mit kleinen Cannabismengen angewandt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Petition - Entkriminalisierung von Cannabis Konsumenten
BeitragVerfasst: Di 10. Apr 2012, 15:32 
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Registriert: Mo 2. Apr 2012, 08:24
Beiträge: 2
wie verhält es sich denn, wenn ich Hanf zu anderen Zwecken - also zu medizinsichen Zwecken slebst anbaue? Natürlich raucht man sie, aber man kann auch warme Umschläge und heiße Aufgüsse mit ihr herstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Petition - Entkriminalisierung von Cannabis Konsumenten
BeitragVerfasst: Fr 15. Jun 2012, 12:30 
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Registriert: Do 14. Jun 2012, 09:20
Beiträge: 3
Ich kann deinen Ansatz gut verstehen mit den medizinischen Zwecken, aber mir auch vorstellen, dass wenn so etwas legalisiert wird extrem harte Auflagen folgen werden. Zum Beispiel, dass man in eine extra Kartei aufgenommen wird und regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden oder dass man regelmäßig zum Arzt gehen muss, um diese medizinischen Zwecke belegen zu können. Trotzdem halte ich es für keine schlechte Idee und will auch nicht schwarzmalen, aber trotzdem glaube ich, dass der Erfolg nicht so groß wäre.


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