Aber jetzt mal ganz ehrlich: Das glaubt doch keine Sau. Niemand, der an diesen Gewächsen vorbeigeht, wird sich denken: „Oh Gott, so leicht sind also diese schrecklichen Substanzen herstellbar.“ Viel wahrscheinlicher ist doch der Schluss: „Ach so, das kommt alles aus der Natur, so schlimm kann das doch gar nicht sein.“ Oder auch nur schlicht: „Will haben!“
Der „Gift-Garten“ soll den Menschen einen neuen Zugang zum Thema ermöglichen, so die Herzogin. Na, so kann man das natürlich auch nennen.
Dass das für die Schulklassen, die übrigens nur unter Aufsicht an diesen Gewächsen vorbeimarschieren dürfen, eine äußerst interessante Erfahrung ist, ist auf alle Fälle sicher. Wir vom Hanf Journal präferieren da übrigens eine etwas näherliegende Theorie, was den Zweck dieser Plantage angeht: Ist doch klar, die Aristokraten von Northumberland haben genug davon, horrende Preise für ihren Nachschub zu zahlen. Es geht doch auch viel einfacher!
Liebe Herzogin von Northumberland: Wir möchten bitte auch gerne zur nächsten Party eingeladen werden!




