In diesem Jahr jährt sich der Todestag von Jules Verne zum
100. Mal. Und so wundert es kaum, dass ein Klassiker wie „In 80 Tagen um die
Welt“ als Brettspiel erscheint. Drei bis sechs Reiselustige beginnen ihre
Weltreise aufgrund einer Wette in London. So schnell wie möglich sollen sie per
Schiff, Zug, Heißluftballon oder zwischen Bombay und Calcutta mit Elefanten
zehn Städte bereisen, bevor sie wieder nach London kommen. Es gewinnt, wer die
wenigsten Tage benötigt. Schafft es keiner in 80 Tagen, gewinnt, wer als erstes
wieder in London ist. Die Fahrzeuge und wie lange eine Etappe dauert, legen die
auszuspielenden Reisekarten fest, von denen man zu Beginn des Spiels drei
bekommt. Dann zieht man jede Runde eine neue. Damit verbunden sind weitere
Aktionen wie Ballonfliegen, eine Ereigniskarte ziehen, Goldmünzen kriegen oder
den Detektiv versetzen. Denn befindet der sich am Ende des eigenen Zuges im
gleichen Ort, heißt das eine Reiseverzögerung von zwei Tagen. Und die Zeit ist
knapp. In 80 Tagen ist ein sehr hübsches und etwas anderes
„Familien-Rennspiel”, das mit sechs Spielern den meisten Spaß bringt.
Note: 3