Dabei kritisert der sozialdemokratische Politiker auch, dass selbst in den Niederlanden nur halbherzig mit den weichen Drogen umgegangen wird: Zwar schaut man bei kleinen Mengen und dem Konsum weg, der Erwerb oder Handel ist aber immernoch strafbewährt. Durch den so nötigen Schwarzmarkt wird es auch für Händler härterer Drogen immer leichter sein, ihre Ware an den Mann zu bringen. „Dieses Problem löst man nicht, indem man Coffeeshops dicht macht“, erklärte Cohen. Vielmehr müsse man kriminellen Strukturen die Grundlage entziehen, indem die Regierung den Handel und Anbau von Marihuana erlaubt und reguliert. „Das würde weiterhin die Justiz und Polizei massiv entlasten“.
Im Übrigen empfiehlt man auch Deutschland und anderen Nachbarländern eine ähnliche Drogenpolitik, teilte der Sprecher des Bürgermeisters auf Anfrage mit.
Meldung von opencannabis.net