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14.12.2004 |
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BRD. - Eine ”Null Toleranz-Haltung” gegenüber Drogen wie Haschisch und
Marihuana will CSU-Generalsekretär Markus Söder durchsetzen. Junge
Menschen müssten geschützt werden.
Und wer wäre dazu besser berufen, als die Mannen um Herrn Söder. Die
CSU wolle nicht mehr zulassen, daß Haschisch und Marihuana konsumiert
werden. Generalsekretär Markus Söder sagte dem Fachblatt für rechte
Stammtischparolen «Bild am Sonntag»: ”Sowohl beim Eigenkonsum als auch
beim Handel mit Drogen muß wieder der Grundsatz 'null Toleranz'
gelten.” Das Betäubungsmittelgesetz müsse schnellstens wieder
verschärft und der Eigenverbrauch grundsätzlich verboten werden.
Söder argumentierte, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von
1994, wonach der Eigenkonsum straffrei bleiben könne, habe negative
Folgen gehabt. Zahlreiche Menschen hätten dadurch ihre Angst vor Drogen
verloren. ”Wir müssen unsere Kinder davor schützen und dürfen uns nicht
mit Drogen arrangieren”, sagte Söder.
”Die Frage, ob ich denn wolle, daß unsere Kinder sich aus der
Wirklichkeit in Pot-Träume flüchten, verlangt doch wohl nach der
Gegenfrage: ob Sie denn wollen, daß unsere Kinder dafür 25 Jahre ins
Gefängnis gehen,”meinte Rudolf Walter Leonhardt seinerzeit dazu.
USA. - Einer der berüchtigtsten kolumbianischen Drogenbosse ist an die
USA ausgeliefert worden. Gilberto Rodriguez Orejuela, der früher
zusammen mit seinem Bruder Miguel das Cali-Kartell kontrollierte, traf
an Bord einer amerikanischen Regierungsmaschine in Miami ein.
Orejuela ist der bisher mächtigste Drogenboss, der von Kolumbien an die
USA ausgeliefert wurde. Dort erwartet den 64-Jährigen ein Prozeß wegen
Handels mit Kokain sowie wegen Geldwäsche. Er soll möglichst schnell
dem Haftrichter vorgeführt werden.
Amerikanische und kolumbianische Regierungsvertreter begrüßten
einhellig die Auslieferung. US-Justizminister Ashcroft erklärte,
Drogenhändler sollten niemals glauben, daß sie der amerikanischen
Justiz entgehen könnten. Rodriguez Orejuela war bereits 1995 in Cali
verhaftet worden. Seine jetzige Auslieferung war rechtlich möglich
geworden, weil er von 1999 bis 2002 auch vom Gefängnis aus noch
Drogenhandel und Geldwäsche betrieben haben soll.
BRD. - Zum zweiten Mal verbuchte die Fahndungsgruppe des
Polizeipräsidiums Südosthessen einen Erfolg im Kampf gegen
Rauschgiftschmuggler. Nachdem ihnen bereits vor einer Woche an einer
Autobahnraststätte ein Kroate mit mehr als 800 Gramm Kokain im
Reisegepäck ins Netz gegangen war, melden die Beamten nun die
Sicherstellung von knapp 2,7 Kilogramm des weißen Pulvers.
Bei einer so genannten verdachtsunabhängigen Kontrolle auf einem
Autobahnparkplatz bei Mainhausen überprüften die Beamten den VW eines
52-jährigen Kroaten. Rauchgiftsuchhund Dana hatten die Beamten es zu
verdanken, daß sie das Versteck entdeckten.
Der 52-Jährige ist vorläufig festgenommen, Kokain und Wagen wurden
beschlagnahmt. Bei der Vernehmung verweigerte der Mann jede Aussage.
Der Haftrichter wird nun entscheiden müssen, ob Untersuchungshaft
verhängt wird.
Österreich. - Zwei Niederösterreicher erwarben in Wien bei
Schwarzafrikanern Kokain und Heroin mit Falschgeld. Die gefälschten
Scheine wurden den beiden Männern allerdings bei einer Polizeikontrolle
zum Verhängnis.
Die zwei arbeitslosen Männer scannten einfach Euro-Noten in ihren
Rechner ein, bearbeiteten die Motive leicht und druckten sie
anschließend aus. Dann bastelten sie aus den falschen Scheinen sieben
bis acht Zentimeter dicke Bündel. Farbe und Größe passten, sämtliche
Sicherheitsmerkmale fehlten. In Wien soll das Duo mit diesen
Geldpaketen dann Drogen gekauft haben.
Am 9. November wurden Kriminalbeamte auf ein Cabrio aufmerksam. Als ein
Schwarzafrikaner einstieg, stoppten die Beamten den Wagen. Drogen
entdeckten sie keine, aber Falschgeld im Handschuhfach und im
Kofferraum. Die beiden Niederösterreicher legten umgehend
Teilgeständnisse ab. Der dritte Mann im Fahrzeug will von Suchtgift
nichts wissen. Er sei nur eingestiegen, weil er “einmal in einem so
schönen Auto sitzen wollte”, meinte er.
Mittlerweile sind mehrere der Blüten aufgetaucht und aus dem Verkehr
gezogen worden. Von den geprellten Dealern hat bisher niemand Anzeige
erstattet.
BRD. - Rauschgiftermittler haben im Raum Augsburg vier Personen
festgenommen und knapp 500 Gramm Kokain beschlagnahmt. Nach Angaben der
Polizei waren auf die drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 25
und 39 Jahren einschlägige Hinweise eingegangen. Festgenommen wurden
ein iranischer Händler, ein türkischer Vermittler aus Augsburg und der
in den Niederlanden lebende Bruder des Händlers, sowie eine 39-jährige
Deutsche. Gegen alle Beschuldigten wurde Haftbefehl erlassen.
BRD. - Die Münchener Polizei hat in einem Auto 31 Kilogramm Heroin
sichergestellt. Das Rauschgift sei bereits am 26. November bei einer
Verkehrskontrolle entdeckt worden, berichtete die Polizei. Nähere
Einzelheiten wollte man noch nicht. ”Es ist ein Großaufgriff”, hieß es
dazu lediglich.
http://www.frankenpost.de/nachrichten/bayern/resyart.phtm?id=723363&
BRD. - Wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung wurden
drei 18-, 19- und 20-jährige Jugendliche vom Bergheimer Amtsgericht
verurteilt. Am 13.Juli hatten sie einen Drogenhändler in seiner Wohnung
überfallen und ihm Drogen und Geld geraubt. Es kam zu einem
Handgemenge, bei dem der Drogendealer mit einem abgesägten Besenstiel
geschlagen und anschließend noch auf den am Boden liegenden Mann
eingetreten wurde. Das Opfer erlitt Verletzungen an Kopf und Nase.
Während der Verhandlung erklärten die jungen Männer, daß noch zwei
weitere 22-Jährige bei der Tat anwesend gewesen seien. Einer dieser
beiden, der als Zeuge auszusagen hatte, bestätigte das. Gegen die
beiden hat die Staatsanwaltschaft ebenfalls Verfahren eingeleitet. Zwei
der Männer, die nun verurteilt wurden, waren der Justiz bereits bekannt.
Einer der beiden Wiederholungstäter wurde zu zwei Jahren Jugendstrafe,
der zweite zu einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Bei beiden wird
im Rahmen der so genannten Vorbewährung in sechs Monaten entschieden,
ob die weitere Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Bis dahin
bleiben sie auf freiem Fuß. Der dritte Täter muß ein Jahr lang eng mit
einem Bewährungshelfer zusammenarbeiten, bevor die Strafe erlassen
werden kann. Das verhängte Strafmaß entsprach den Forderungen der
Staatsanwaltschaft. Die Täter waren nach Angaben des Amtsrichters
“nicht unbedingt reuig, dafür aber geständig”. Weil Jugendstrafen
verhängt worden sind, gelten die jungen Männer nicht als vorbestraft.
Vietnam. - Sechs Männer sind in Vietnam wegen Drogenschmuggels von
einem Erschießungskommando hingerichtet worden. Laut Justizangaben
hatte ein Gericht in der Provinz Chi Lang die zwischen 31 und 44 Jahre
alten Männer Anfang 2003 für schuldig befunden, mehr als 33 Kilogramm
Heroin und mehrere hundert Ecstasy-Tabletten ins Land gebracht zu haben.
Seit Anfang des Jahres wurden in Vietnam laut offiziellen Angaben
Dutzende Todesurteile vollstreckt. Über die genaue Zahl gibt es
unterschiedlche Angaben. Insgesamt sollen 104 Menschen zum Tode
verurteilt worden sein, mindestens 62 Häftlinge wurden hingerichtet,
die meisten von ihnen wegen Drogenvergehen.
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