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Die Hauptbühne

(Sonderausgabe Hanfparade 2003)
Publiziert am: 16.07.03 - Medienformen: Medienform Text


Auch dieses Jahr ist wieder eine Menge Unterhaltung auf der Hanfparade geboten. Während der Parade werden euch die Beats und Bässe der Wagen mächtig aufheizen, später werden die Live Acts auf der Hauptbühne zeigen, wie man richtig rockt. Damit ihr einen kleinen Überblick über den Ablauf des Abends haben werdet, hier der Überblick. Im Kasten der Ablaufplan und daneben beschrieben die Bands.

Schwarz Auf Weiss

Mit ihrem 2000er Debüt „Supersprint“ konnten Schwarz Auf Weiss aus Bremen bereits ihre musikalische Eigenständigkeit sowie ihre ganz eigene Definition von tanzbarem Popsound präsentieren.
Es folgten diverse Headlinershows und im Frühjahr 2003 der Toursupport von den Fehlfarben, auf denen Schwarz Auf Weiss mit ihrer Live-Präsenz sowohl die Zuschauer als auch den Hauptact begeistern konnten. Live vereinen die sieben Musiker nämlich finstere Klaviermelodien und energiegeladene Bläserteppiche mit bitterbösen Texten, die als solche allerdings nicht sofort zu erkennen sind, während im Hintergrund die Rhythmussektion zum Tanz auffordert.
Für den aktuellen Nachfolger „Jugendstil“ fanden sie schließlich noch tatkräftige Unterstützung von Gastmusikern. So floss unweigerlich der jeweilige persönliche Jugendstil von Musikern wie Peter Hein von den Fehlfarben, Spoken Word Artist Jello Biafra (Ex Dead Kennedys), Thomas Scholz (Ex The Busters), Fabsi von ZK und den Mimmis, Bodo von Stunde X, Dennis und Sven von Mörser und Minion sowie Mitglieder der kanadischen Kult-SKA-Band Planet Smashers mit ein.


Götz Widmann

Götz Widmann ist auch nach seinem 10-jährigen Bühnenjubiläum der wohl respektloseste und innovativste Liedermacher Deutschlands. Knapp drei Jahre nach dem Ende des erfolgreichen Duos Joint Venture durch den Tod seines Partners Kleinti Simon zeigt Widmann, dass er wieder da ist.
Er sagt in seinen Liedern knallhart, was andere nur denken; Sex, Drogen und Rock’n’Roll sind dabei absolute Lieblingsthemen.
Damit zeigt er mal wieder, dass es für deutsche Musik auch andere Wege gibt als den, den Bands wie die No Angels oder PUR eingeschlagen haben. Dabei ist Anspruch gar nicht das Schlagwort, sondern Selbstironie. Keine greinende Nostalgie nach Wecker und Wader, Hüsch und Degenhardt, sondern intelligentes, angriffslustiges und böses Amüsement. Das zeigen schon Titel wie „Ich schäme mich beim Wichsen“, „Eduard der Haschischhund“ und „Politiker beim Ficken“. Deutsches Liedgut mal anders. Dabei kriegt Widmann auch ernstere Angelegenheiten noch mit einem Lacher rübergebracht. Besonders aber bei Titeln wie „Jesus und Stoiber“ und „Die Zaubersteuer“ (auf Haschisch) sei zu beachten: Christlich-konservativen Gemütern ist nicht unbedingt zu einem Besuch eines Götz Widmann-Konzertes zu raten.


Les Babacools

Neun Mitglieder, neun Hintergründe zusammen in einer Band. Kann das funktionieren? Nicht nur das, es kann auch noch eine Menge Spaß machen. Andere (kleinere) Formationen mögen zuweilen damit zu kämpfen haben, ihre unterschiedlichen Stile nicht unter den berühmten Hut zu bekommen. Nicht so bei den Babacools, die packen einfach Reggae und Ragga, Ska, Funk, Latin, HipHop und Rock zusammen und unterlegen diesen waschechten Crossover auch noch mit Texten in Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Was dabei herauskommt, ist ein absolut partytauglichers Groove, den sie selbst „Raggafunkin“ nennen.
Les Babacools spielen vor und neben etlichen Größen wie Fettes Brot, Blumentopf und Maceo Parker. 1998 erscheint ihre erste CD „Rude Radio“  im gleichen Jahr nehmen die Fun Lovin Criminals sie als Support Act mit auf Tour. Derzeit sind sie mit ihrem ersten regulären Album „Companeros 36“ auf überaus erfolgreicher bundesweiter Record Release-Tour.


MC Rene

Seine Laufbahn begann bereits 1991 und seitdem wird sein Name unweigerlich mit der großen Kunst des Freeystyle-Raps verbunden. MC Rene stand schon mit allen Größen der deutschen HipHop-Szene auf der Bühne: Advanced Chemistry, Absolute Beginner, Fettes Brot, Der Tobi und das Bo.  um nur einige zu nennen. 1999 gelingt ihm  zumindest chart-technisch – ein großer Erfolg durch den Kontakt zu DJ Tomekk und der daraus resultierenden Teilnahme am Chartstürmer „Rhymes Galore“ (feat. Grandmaster Flash, Flavor Flav und Afrob). War MC Rene bis dato noch im eigensinnigen Vermarktungskonzept seines Labels MZEE Records gefangen, so ist es ihm nach diversen Label-Wechseln letztendlich gelungen, auch die Massen auf sich aufmerksam zu machen.
Was folgte, war eine One-Man-Show zusammen mit Blumentopf, die Release des legendären Freestyle-Tapes „Ein Tape namens Bernd“ mit anschließender Headliner-Tour und Auftritten bei Rock am Ring, Rock im Park, Splash etc. und schließlich die Moderation der Hip Hop Sendung „Mixery Raw Deluxe“ auf VIVA. 2001 vollzieht MC Rene seinen bis heute letzten Wechsel zum Label seines langjährigen Freundes Django „Improversum“, auf dem auch MC Renes Album „Scheiß auf euren HipHop“ erscheint.


Kamikaze 52

Die Schauspielerin Sui Yamamoto und der ehemalige Gitarrist der Kult-Punk-Band Feeling B Alexander Goldmann prallten 1999 in Form eines Motorradunfalls das erste Mal aufeinander. Nach zweiundfünfzigtägiger Genesungszeit Suis und ebenso vielen Reisschnäpsen zur Versöhnung von Alexanders Seite konnte nur noch eines folgen: man beschloss zusammen Musik zu machen.
So entstand die Terror-Pop-Core-Band Kamikaze 52, die in Tyronne de Silva schließlich noch ihren Schlagzeuger und in Hasamura II den Bassisten fand.
Kamikaze 52 mischen düsteren Pop mit Wave und zertrümmern diesen wieder durch harsche Gitarrenattacken und heftige Industrial-Samples. Sui Yamamotos mitreißend dunkle Stimme wirkt dabei wie der ruhige Pol des Ganzen, bis sie schließlich in aggressiv-mystischen Gesang umschlägt. Bei einer Live Performance von Kamikaze 52 treffen extrem melodische und extrem brachiale Arrangements aufeinander, elektronisch aufgearbeitet präsentiert sich damit eine Band, die mit ihrem Erstlingswerk „Destroy Yourself To Rise“ in der Dark Club-Szene noch von sich hören lassen wird.


Skunk Allstars

Ska und Punk gemischt ist Skunk. Die Musik von Skunk Allstars ist dann aber doch nicht so einfach zu beschreiben. Da ist ein bisschen HipHop, dort etwas Latin, im Hintergrund ein paar Dub Beats und dazwischen Jazzelemente. Das klingt nicht wirklich hörbar? Ist es aber, zumindest wenn der Papa dieses Projekts Frank Liesener heißt. Dieser beschloss eines Tages, dass mit vielen Leuten zusammen Musik zu machen viel besser ist, als alleine  so entstanden die Skunk Allstars. Dabei fanden sich dann Leute ein, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. 22 Musiker umfasst die Besetzung, alleine zwölf in der Kerngruppe. Und wer jetzt meint, dass zu viele Köche den Brei verderben, der soll sich die Skunk Allstars erst mal anhören. Denn ihre Songs sind extrem tanzbar, abwechslungsreich und zusammenhängend in ihrem Konzept: Unity, Brotherhood und Friendship  diese Verbundenheit mit vielen internationalen Freunden zeigen die Skunk Allstars wie kaum eine andere Band. Dass scheinen auch die Mainstream-Medien bemerkt zu haben, da sie die Entwicklung dieser Band mit großem Interesse verfolgen . . .


Programm auf der Hauptbühne

16:00
Eröffnungsrede von Steffen Geyer
16:10
Schwarz auf Weiß
dt. Mod- Ska aus Bremen
16:50
Jan van der Tas, Christian Ströbele, Richter Andreas Müller (angefragt)
Thema "Wege in die Legalisierung"
17:10
Götz Widmann
Extrem Liedermaching aus Bonn
17:30
Fürst Andre´, Rolf "Rollo" Ebbinghaus, Ben Dronkers, Rainer Nowotny (angefragt)
Thema "Nutzhanf- Chancen und Grenzen"
17:50
Les Babacools
Reggae, Ragga& Dancehall aus München
18:30
Marco Kuhn, Georg Wurth, CannaBuisness
Thema "Wie geht es der Hanfbranche"
18:50
MC Rene
HipHop aus Hamburg
19:30
Freke Over oder Carsten Labuda, Tibor Harrach, Niels Annen (angefragt)
Thema" Was nun… Parteien zur Legalisierung"
19:50
Kamikaze 52
DarkWave aus Berlin
20:30
Tom Rocker, Matthias Bröckers (angefragt), Hans- Georg Behr (angefragt)
Thema "Das hanf-literarische Quartett"
20:50
Skunk Allstars
Punk-Ska aus Köln
21:30
Abschlußansprache von Johann Anderson
21:40

Zeitreserve ca. 20 min


Autor: Martin Müncheberg

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